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Zhangjiajie / Wulingyuan - Teil 3

Wie bereits geschrieben ging es heute morgen etwa eine Stunde mit dem Bus zur Glassbrücke - kein besonderes Highlight... Hoher Eintritt, Kameras sind verboten (Handys erlaubt) und der Canyon (die vermutlich viel größere Attraktion) war gesperrt. Die ganzen Reisegruppen hielt es trotzdem nicht davon ab, die Glasbrücke zu besuchen. Die Besucher haben sich deshalb leider nicht verteilen können. Dementsprechend voll war es... 

Also ging es wieder mit dem Bus zurück zum Park. Dort wollte ich am Fluss entlang laufen und konnte dabei einige Affen beobachten. Sie waren sehr zugänglich, da sie von den Besuchern des Parks gefüttert werden... Im Park traf ich auch zufällig einen meiner aktuellen Hostel-Mitbewohner. Wir gingen ein Stück zusammen, bis wir an einer Gabelung ankamen. Ich wollte nach links, er nach rechts. Allerdings war links der Zugang gesperrt... Ein paar Meter vorher hatten wir einen Essensstand gesehen und so fragte mein Mitbewohner, wie zwingend die Sperrung sei. Er machte ein paar Handbewegungen und sagte, man könne den Weg ruhig gehen. Gesagt, getan. Mein Mitbewohner wollte allerdings nicht mit. Rückblickend war das auch besser so... 

Statt entspannt weiter am Fluss lang zu laufen wollte ich ein paar weitere Aussichtspunkte genießen. Der Weg war sicherlich einige Monate oder Jahre lang schon gesperrt: der Weg war verlaubt, Steine der umliegenden Felsen und entwurzelte Baumstämme lagen auf dem Weg. Zudem gab es einige Stellen mit zersplittertem Eis (die Eiszapfen sind geschmolzen und von den Klippen gefallen) und weitere versperrte Tore. Die Hütten unterwegs waren total verwildert. Nach einer Stunde Höhenmeter war ich an einem weiteren versperren Tor angelangt. Zurück war keine Option, ich war schließlich fast ganz oben. Also noch ein weiteres Stück Hindernisparcour... Ab und zu zerschellten hinter mir ein paar Eiszapfen - Glück gehabt... 

Nach einer Weile kam ich bei einer Eisenbrücke an. Auch sie war gesperrt. Allerdings beschloss ich diesecs Mal, auch da es schon 15 Uhr war und ab 17 Uhr die Dämmerung beginnt, diese nicht zu überqueren und stattdessen auf der anderen Seite des Berges mit dem Abstieg zu beginnen. 

Gegen 16 Uhr war ich also im Tal und bereit für die Rückfahrt nach Wulingyuan. Da der Tag noch jung war, ging ich anschließend in Wulingyuans Scenic Spot. Sehr schön anzusehen. Die Stadt ist definitv für große Touristenströme gewappnet. Dezember ist Nebensaison. Dementsprechend moderat ist aktuell die Nachfrage und viele Geschäfte sind geschlossen. Witzig war mit anzusehen, wie die ganze Küchencrew vor Eröffnung des Restaurants zusammen getanzt hat (draußen vor dem Restaurant und in Arbeitskleidung). Mit Sicherheit auch gutes Marketing für das Restaurant und gut für den Teamgeist.

Morgen geht es dann weiter nach Zhangjiajie und Changsha.