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Unikram...

Hello altogether,

die letzten Wochen waren leider etwas sehr stressig, da wir einige Uni-Deadlines hatten. Verpasst habt ihr sicherlich nichts Interessantes - einen kurzen Zwischenstand zu meinem aktuellen Stand möchte ich nur mal kurz wiedergeben:

Morgen früh sende ich mein 20-Seiten-Individual-Paper ab, sodass die vermutlich zwei aufwändigsten Fächer abgehakt sein werden. Wir haben hier in letzter Zeit zudem einige Tage und auch Nächte an den Projektarbeiten gesessen... Es war zwar sehr lehrreich und interessant, aber auch sehr nerven- und kräftezehrend...

Zwei der restlichen drei Fächer scheinen mit moderatem Aufwand verbunden zu sein, das dritte Fach ist nochmal mit etwas größerem mathematischen und schreibtechnischen Aufwand verbunden... Zusammengefasst hatten wir dann in 5 Fächern: 6 Gruppenpräsentationen (je Fach mind. 1), 2 Klausuren, 2 Gruppenpaper, 1 Einzelpaper, 3 Gruppenhausaufgaben und 10 Individualhausaufgaben. Recht viel Aufwand für 30 ECTS. Dabei zählt für die meisten vor allem die Quantität an Arbeit, denn bei vielen zählt die Note nicht und sie müssen einfach nur bestehen... Für mich jedoch zählt auch die Note und ich vertraue den "Hilfs-Unterlagen" aus den Vorjahren nicht. Meine Mitbewohner scheinen ebenfalls sehr viel Wert auf die Qualität der Arbeiten zu legen - zulasten des Auslandssemester-Freizeit-Feelings....

Gestern kam mir jedoch der Gedanke, dass die Uniprüfungen hier die vermutlich letzten meines akademischen Lebens sein werden (mit Ausnahme der Masterarbeit und dem Masterseminar). Also wird auch die nächsten 1-2 Wochen nochmal rangeglotzt, bevor der Blog hier wieder mit Leben gefüllt werden kann :-)

Bleiben wir noch kurz beim Unileben: Aktuell sind es hier noch etwa 25 Grad und ich habe heute mir heute beim Mittagessen in der Uni einen Sonnenbrand zugezogen. So ein Ärger.... Der Campus gefällt mir übrigens mit den grünen Bäumen, den Backsteinbgeäuden und den Seen/Teichen immer besser. Meine Kamera habe ich für morgen schon eingepackt - falls mir spontan nach Fotos machen machen ist ;-) Die Kantine hat übrigens morgens, mittags und abends je 2 Stunden auf (7-9 Uhr, 11-13 Uhr, 17-19 Uhr) - heute war ich zum ersten Mal in der Kantine zum Frühstücken und ich bin hellauf begeistert! Morgen gehe ich mit Sicherheit wieder hin :-)

Apropos Essen: Bisher achte ich tatsächlich jeden einzelnen Tag darauf, etwas neues zu Essen - aktuell funktioniert auch das noch hervorragend ;-)

Mit den chinesischen Kommilitonen komme ich übrigens super klar, auch wenn die Gruppenarbeiten immer wieder aufs Neue eine Herausforderung sind. Jedoch wissen wir jetzt jeweils schon, was einen erwartet und wie man mit den Kommilitonen am besten zielführend redet. Insgesamt ist es jedoch so, dass ich mit den ausländischen und chinesischen Kommilitonen weniger Zeit verbringen kann, als erwartet - geschuldet der Uni.

Ich hoffe der nächste Report wird weit weniger unilastig und interessanter zu Lesen. In 1-2 Wochen geht es dann definitv mal in eine andere Stadt - vermutlich nach Guilin!

Liebe Grüße nach Deutschland!