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Sightseeing in Guangzhou

Ich hatte nun zweit (halbe) Tage Zeit für Sightseeing? Was habe ich erlebt?

Am ersten der beiden Tag hatte ich Unterstüzung von Zineb, einer Kommilitonin aus Marokko. Wir hatten tags zuvor ausgemacht, dass wir gegen Vormittag mit dem Bus zum etwa 380 Meter hohen Baiyun Shan (Weiße Wolken Berg) nördlich von Guangzhou fahren wollten. Bus 24 sollte eine Stunde dort hin brauchen und ich hatte auch mit Carla nochmal nachgesehen, in welche Richtung wir fahren sollten. Offensichtlich fuhren wir in die falsche Richtung, weshalb wir deshalb 2 Stunden zum Berg brauchten... Die Fahrt war aufgrund ihrer Kommunikationsbereicht dennoch absolut nicht langweilig (genau wie der ganze Tag übrigens) und wir nahmen es gelassen ;-) (ein paar Bilder werden später auf Facebook hochgeladen). Unterm Strich war der Tag sehr unterhaltsam und ich habe mir trotz genialen Wetters (25-30 Grad, Sonne, keine Wolken, nicht feucht) und dank der Sonnencreme und des Schattens der Bäume keinen Sonnenbrand zugezogen...

Heute jedoch wollte ich ein paar Ecken Guangzhous alleine erkunden. Daher mietete ich mir ein Fahrrad für ein paar Cent und fuhr los. Fahrradfahren in China ist großartig: Auf der einen Seite sind die Fahrräder zwar oft sehr kaputt (bei meinem zweiten Fahrrad funktionierte die Bremse nicht), der Sattel lässt sich nicht auf meine Größe hochfahren und der Verkehr erfordert Aufmerksamkeit (Gegenverkehr egal wie man fährt)... Auf der anderen Seite kann man einfach fahren wie man möchte (Straße, Fahrradweg, Bürgersteig - alles auch in Gegenrichtung und keiner meckert, bzw. alle nehmen auf Fahrradfahrer Rücksicht) und man kommt sehr gut voran. Mir hat es riesen Spaß gemacht :-) Sicherlich hat dazu auch das Wetter beigetragen. Heute habe ich trotz Sonnencreme allerdings Sonnenbrand bekommen....

Das Programm war heute wie folgt: zuerst ging es zu einer eine Food-Street, bei der ich eine Prä-Mittagesessens-Pause eingelegt habe. Danach ging es zum Haizhu Lake - ein sehr schönes Areal ;-). Dort habe ich einen Chinesen getroffen (er ist 23 und hat sich vor 5 Jahren den englischen Namen "Morgan" gegeben, weil er Morgan Freeman so mag) und wir haben die halbe Runde um den See zusammen absolviert. Danach ging es zum Canton Higher Education Mega Center. Da sind mehrere Universitäten und Campi auf einmal zu finden (Konservatorium, Medizin, chinesische Medizin, Ingenieurswesen ...). Ein riiiiesiges Areal, aber im Prinzip kein Muss... Last but not least ging es dann noch über den Canton Tower und das Ufer des Perlflusses nach Hause bzw. in die Uni. Ich muss gleich noch eine Präsentation fertig machen! ;-)

Fotos folgen auch noch (auf Facebook)!

Liebe und sonnige Grüße nach Deutschland ;-)